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Alarm im Darm?

 

Ab wann sprechen wir wirklich von Durchfall und welche Ursachen stehen häufig dahinter? Hier geben wir Ihnen einen kurzen Überblick rund um das Thema Durchfall:

 

Von Durchfall spricht die Medizin, wenn mehr als drei ungeförmte Stühle pro Tag mit erhöhtem Stuhlgewicht oder -volumen auftreten. Häufig werden diese von Krämpfen, Schmerzen und Blähungen begleitet. Auch Blässe, Kreislaufbeschwerden, Schweißausbrüche, Übelkeit, Erbrechen und Fieber sind oftmals Begleiterscheinungen bei Durchfall.

Ab wann müssen wir einen Arzt zu Rate ziehen?

 

  • blutig-schleimige Durchfälle
  • Fettstuhl
  • hohes Fieber
  • starke Schmerzen
  • wiederholtes Erbrechen
  • langanhaltende Durchfälle (3-4 Tage ohne Besserung bzw. länger als 14 Tage bei mäßigen Beschwerden)
  • Durchfall bei Säuglingen, Schwangeren mit geschwächtem Allgemeinzustand, Senioren

 

Tipp: Trinkmenge

Die Farbe des Urins gibt Ihnen Auskunft darüber, ob Sie genug trinken oder nicht. Ist er bernsteinfarben statt hellgelb, braucht der Körper mehr Flüssigkeit.

 

Grundsätzlich ist die Zusammensetzung unserer Darmflora entscheidend für unser Immunsystem und die gesunde Darmtätigkeit. Darmbakterien können z. B. nach einer Antibiotika-Therapie eingenommen werden, um die Darmflora wieder aufzubauen.

Weiterhin verursachen meistens Viren (Noro- und Rotaviren) Durchfall. Eine gezielte antivirale Therapie gibt es nicht, so dass Prävention als Hygiene und Schutz an oberster Stelle stehen, um Schmier- und Tröpfcheninfektionen zu vermeiden. Auch die Zubereitung von Essen spielt eine wichtige Rolle.

Gerade auf Reisen sind wir den dortigen Keimen ungeschützt ausgeliefert. Generell gilt: kein Leitungswasser auf Reisen trinken (Vorsicht auch beim Zähneputzen). Möglichst alles kochen oder braten und gut abwaschen, kein offenes Speiseis essen, auch auf die Zubereitung von Eiswürfeln achten. Auf die richtige Kühlung am Büffet von Salatdressings oder ähnlichem ist ebenfalls besonders zu achten.

Bei Magen-Darm-Infektionen ist es wichtig, dass die Erreger möglichst schnell den Körper verlassen können. Deshalb dürfen keine Medikamente mit Loperamid eingenommen werden, da diese die Darmmotilität hemmen und somit die Verweildauer der Keime im Körper verlängern.

 

Achten Sie auf ausreichenden Ausgleich von Flüssigkeit und Elektrolyte. Tees mit Pfefferminze und Kamille helfen dem Magen wieder auf die Sprünge.

 

Als häufiger Verursacher einer Diarrhoe ist noch die Lactoseintoleranz zu erwähnen. Hierbei fehlt dem Körper das aufspaltende Enzym Lactase. Dadurch gelangt die Lactose unaufgespalten in den Darm und wirkt abführend. Mit Enzymtabletten, eingenommen zum Essen, können wir den Lactasemangel ausgleichen und den Durchfall vermindern.

Für eine weitergehende Beratung steht Ihnen das Team der Tempelritter-Apotheke gerne zur Verfügung.

 

Überprüfungsaktionstag für Blutdruckmessgeräte am 8.11.2017 !!!